Der FAO-Fleischpreisindex lag im November bei durchschnittlich 118,1 Punkten, d. h. um 0,9 Punkte (0,8 %) unter dem revidierten Wert vom Oktober, aber um 6,6 Punkte (5,9 %) über dem Vorjahreswert.

FAO-Fleischpreisindex. Quelle: FAO
Der Rückgang ist hauptsächlich auf die niedrigeren Weltmarktpreise für Schweinefleisch zurückzuführen, die im fünften Monat in Folge rückläufig waren, vor allem aufgrund der schwächeren Notierungen in der Europäischen Union, die das reichliche Angebot und die anhaltend gedämpfte Nachfrage sowohl weltweit als auch in der EU widerspiegelten.

FAO-Preisindex für Schweinefleisch. Quelle: FAO

Die Preise für Schaffleisch gingen im November trotz der starken internationalen Nachfrage unter dem Einfluss von Währungsschwankungen leicht zurück.
Die Weltmarktpreise für Geflügelfleisch gaben ebenfalls leicht nach, was auf ein reichliches Exportangebot der wichtigsten Erzeugerregionen zurückzuführen war.
Demgegenüber blieben die internationalen Rindfleischnotierungen weitgehend stabil. Hier wurde ein starker Anstieg der brasilianischen Rindfleischpreise, bedingt durch eine robuste globale Nachfrage, durch den Rückgang der australischen Preise ausgeglichen, der auf ein geringeres Kaufinteresse aus den USA zurückzuführen war.
6. Dezember 2024/ FAO.
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