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Welthandel mit Schweinefleisch dürfte trotz starkem Rückgang der chinesischen Importe wachsen

Das Wachstum wird vor allem von dem erwarteten Anstieg der Nachfrage in der Republik Korea, Mexiko und den Philippinen getrieben.

28 Januar 2025
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Der Welthandel mit Schweinefleisch wird für 2024 auf 10 Millionen Tonnen geschätzt, was einem Anstieg von 1,6 % gegenüber 2023 entspricht. Dieses Wachstum wird vor allem von dem erwarteten Anstieg der Nachfrage in der Republik Korea, Mexiko und den Philippinen getrieben.

In der Republik Korea dürften die Importe im Vergleich zum Vorjahr steigen, weil das inländische Angebot knapper wird. In Mexiko ist der erwartete Anstieg der Schweinefleischimporte auf die starke Inlandsnachfrage und das im Dezember 2023 erlassene Präsidentendekret zur Inflationsbekämpfung zurückzuführen, das im Jahr 2024 zollfreie Importe aus Ländern ohne Freihandelsabkommen mit Mexiko ermöglicht. In den Philippinen wiederum dürften die anhaltenden Probleme im Zusammenhang mit Tierkrankheiten das heimische Angebot reduzieren und zu einer höheren Importnachfrage führen. Die im Juni 2024 verabschiedete Verlängerung der Zollsenkung bei Schweinefleisch bis 2028 dürfte diesen Trend zusätzlich unterstützen.

Der Anstieg der weltweiten Importnachfrage wird jedoch zum Teil durch den erwarteten Rückgang der chinesischen Importe kompensiert, der auf die gedämpfte Nachfrage und das reichliche inländische Angebot in China zurückzuführen ist. Die vorliegende Prognose basiert auf der Annahme, dass es keine wesentlichen Entwicklungen in der laufenden Antidumping-Untersuchung Chinas zu Schweinefleischimporten aus der Europäischen Union geben wird, die im Juni 2024 eingeleitet wurde und bislang keine größeren Auswirkungen hatte.

Was die Exporte betrifft, so wird mit einem Anstieg der Lieferungen aus den USA gerechnet, der auf ein reichliches inländisches Angebot und eine robuste weltweite Nachfrage, insbesondere aus Mexiko und der Republik Korea, zurückzuführen ist. In Kanada dürfte der rückläufige Inlandsverbrauch zu einem höheren Exportvolumen beitragen. Die Exporte Brasiliens dürften ebenfalls ein Wachstum verzeichnen, das durch ein reichliches Angebot, die Diversifizierung der Märkte und eine abgewertete Landeswährung unterstützt wird. Auch für die Russische Föderation wird ein Anstieg der Schweinefleischexporte prognostiziert, der durch ein erhöhtes Angebot und die Öffnung des chinesischen Marktes begünstigt wird.

Im Gegensatz dazu wird erwartet, dass die Exporte der Europäischen Union aufgrund der weiterhin sinkenden Importe Chinas zurückgehen, obwohl die Lieferungen an andere asiatische Märkte wie Japan, die Republik Korea und die Philippinen zunehmen könnten.

FAO 2024. Meat Market Review: Emerging trends and outlook 2024. Rom.
https://openknowledge.fao.org

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