Klinischer Fall: Akuter Fall von Porziner Epidemischer Diarrhoe bei Ferkelerzeuger
Obwohl der keiner der Beschäftigten des betroffenen Betriebes jemals TGE gesehen hatte,befürchteten sie einen Ausbruch eben dieser Krankheit.
Obwohl der keiner der Beschäftigten des betroffenen Betriebes jemals TGE gesehen hatte,befürchteten sie einen Ausbruch eben dieser Krankheit.
PCV-2 kann Embryos/Föten während der Virämie transplazentar oder bei der Besamung mit kontaminiertem Sperma infizieren.
Ileitis tritt in verschiedenen Formen auf, häufig kommen eine subklinische und eine klinische Form gleichzeitig vor.
Angesichts der hohen Infektionsprävalenz von PCV2 und seinem Vorhandensein sowohl in gesunden als auch in kranken Tieren, sind die serologischen Tests als ein diagnostisches Mittel gegen dieses Pathogen in Frage gestellt worden.
Das zuständige Tiergesundheitsteam der Ferkelaufzuchtbetriebe meldete schwere Probleme mit Durchfall bei den zuletzt gelieferten Ferkelgruppen aus den Zuchtbetrieben.
PCV2 kann bei infizierten Ebern über das Sperma ausgeschieden und damit durch eine KB auf Sauen übertragen werden. Dies stellt wiederum eine potenzielle Gefahr für Reproduktionsstörungen dar. Es gibt aber keine Anzeichen dafür, dass PCV2 Auswirkungen auf die Spermaqualität hat.
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AnmeldenSind Sie schon Mitglied?Einen Monat nachdem Reproduktionsstörungen bei den Sauen auftraten, wurden bei den 6-8 Wochen alten Absetzferkeln akute Atemwegsprobleme und Diarrhoe beobachtet, die nicht auf eine Behandlung mit Antibiotika ansprachen.
Bei einem Multi-Site-Betrieb stieg plötzlich die Mortalitätsrate in der Ferkelaufzucht an. Das betraf vor allem die größten Ferkel in der Gruppe. Es waren keine genauen Symptome erkennbar, außer dass jeden Tag tote Ferkel im Stall lagen.
Der klinische Fall ereignete sich in einem geschlossenen Betrieb mit einem multisite Produktionssystem im Südwesten von Ontario, Kanada.
Genetische Veränderungen können dazu führen, dass die Virulenz steigt und die Immunogenität abnimmt.
Neue Erkenntnisse über Ausscheidungs-, Übertragungswege, Risikofaktoren, etc., und Erläuterungen darüber, wie PCV2 ein pathogenes Virus wird.
Die Betriebsleiter meldeten vermehrte Umrauscher bei den Sauen (zwischen dem 17. und 28. Tag, zyklisch und azyklisch, mit einer Umrauschquote von 22%). Außerdem zeigten einige Sauen Stunden nach der künstlichen Besamung einen mukösen, weißen bis bräunlichen (schokoladenartigen) vulvovaginalen Ausfluss.
Im Juli 2010 trat eine schwere Respirationskrankheit im Bestand auf: Husten bei den Jungsauen, Husten und Leistungsdepression bei den Mastschweinen, begleitet von einem Anstieg der Totgeburtenrate und mumifizierter Ferkel in einer Sauengruppe.
Der wirksamste Weg zur Vermeidung von Produktionsverlusten durch PCV2 besteht in der Vermeidung der Virämie durch das Induzieren einer passiven oder aktiven Immunität, welche die Zirkulation des Virus in dem Betrieb minimiert.
Die Wurfgrößen der letzten und der vorletzten Abferkelgruppe waren signifikant reduziert und die Saugferkel zeigten deutliche Unterschiede in Gewicht, Kondition und Lebensfähigkeit.
Eine Zusammenfassung des aktuellen Wissensstands, die sich mit den häufig gestellten Fragen von Produzenten und Praktikern zu der PCV2 assoziierten Reproduktionserkrankung beschäftigt.
Die Infektion mit PCV2 wird immer wieder mit verschiedenen Krankheitsbildern in Verbindung gebracht, die zusammenfassend als PCV2 assoziierte Krankheiten